Reise 2006:
Teil 3 - Laos

Im Klostergarten des Wat Si Muang.
Gegen Mittag gelangen wir zum wichtigsten Bauwerk in Laos, dem Pha That
Luang (Große Heilige Reliquie oder Große Stupa).


Hier handelt es sich auch um die bedeutendste buddhistische Pilgerstätte
des Landes. Unter der Stupa soll ein Teil des Brustbeins Buddhas
eingeschreint sein, das buddhistische Mönche um 240 v. Christus nach hier
gebracht haben.
Bei unserem Rundgang bewundern wir wieder viele geschmückte Altäre.
Der Pha That
Luang in Vientiane
ist das nationale Heiligtum der Laoten. Seit 1991 ziert er als Wahrzeichen
des Landes auch das Staatswappen. Er wurde im Jahre 1566 unter König
Setthathirat im typischen Lao-Stil errichtet und ist einer der
bekanntesten Tempel in Laos. Seine heutige Form erhielt der Pha That Luang
nach einer Rekonstruktion, veranlasst durch die École Française
d'Extrême-Orient in 1931-35.

Oben: Kloster am südlichen Achsenpunkt 'Wat That Luang Tai'. Im ebenerdigen Wandelgang entdeckten wir auch eine umfassende
Gemäldeausstellung.
Am nord-östlichen Ende der Lane Xang Avenue erhebt sich ein riesiges
Gebilde, das dem 'Arc de Triomphe' in Paris ähnelt. Es handelt sich um das
Siegestor von Vientiane. Baubeginn war das Jahr 1962, jedoch - bedingt
durch die turbulente Geschichte des Landes - wurde es nie fertig gestellt.
Aus der Nähe betrachtet erscheint es noch weniger beeindruckend, eher wie
eine Ansammlung von Zement.


Heute wird der Platz, auf dem es steht, von den Leuten von Vientiane als
Freizeitgelände genutzt. Man kann das Tor über eine Innentreppe besteigen
und hat von der Plattform im 7. Stock aus einen wunderbaren Ausblick über
die Stadt.
Den Abend verbrachten wir müde aber glücklich im Hotel und packten unsere
Koffer für den Weiterflug nach Luang Prabang am nächsten Morgen.
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